In Weidling haben wir einem privaten Besitzer einer schönen, südseitigen sehr artenreichen Wiese unsere Unterstützung zugesagt, da er die Mahd zwar noch schaffte, aber von den Seiten das Gebüsch stark in die Wiese drängte und teilweise schon die Überhand bekommen hatte. Bereits im Vorjahr hatten wir ein Stück wieder mähbar gemacht. Hier konnten wir den obersten Bereich der Wiese, der an den Waldrand anschließt und bereits stark verbuscht war, wieder freischneiden, sodass dieser besonders artenreiche Teil der Trockenwiese nun wieder zu mähen ist.
Herzlichen Dank an alle, die da waren, auch jenen, die hier am Ende beim Gruppenfoto nicht mehr anwesend waren.
Seit unserem letzten Pflegeeinsatz ist der Besitzer verstorben und die Gespräche mit einer verstreuten Erbengemeinschaft sind komplizierter geworden, doch wir hoffen sehr, dass die bisher sehr naturverträgliche Pflege dieser Wiese durch ein- oder zweimaliges Mähen im Jahr in Zukunft fortgesetzt wird.
Wenn die Wiese einmal stärker verbuscht, wird die Pflege deutlich aufwändiger und anstrengender, wie alle bestätigen können, die beim Pflegeeinsatz dabei waren.
Wer emsig Äste bergauf schleppt, Sträucher knapp am Boden absägt, mit der Motorsense auf steilem Gelände mäht, mit dem Rechen Schnittgut zusammenrecht und abtransportiert – braucht auch eine Pause 🙂
Die Gruppe war wirklich sehr fleißig und ein gutes Stück Wiese konnte zurück erobert werden. Und auf den gerade aufblühenden Dirndlsträuchern wurden erste Bienen gesichtet.
Hier werden schon die letzten, kleinen Äste gesammelt…